LABEL FÜR FOLKMUSIK
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"GOO BIRDS FLIGHT sind in den letzten Jahren zu einer konstanten Größe in der
deutschen Folk Rock Szene geworden. Der 1994 in Mainz gegründeten Formation um
Frontfrau Ina Breivogel und Songschreiber Peter Erb ist es gelungen das Spektrum
des Celtic Folk Rocks um eine aufregende und vielversprechende Variante zu erweitern.
Dank personeller Kontinuität haben sich im Lauf der musikalischen Entwicklung die
zum Teil recht unterschiedlichen Backgrounds der Mitglieder zu einem
unverwechselbaren Goo Birds Sound verdichtet.
Kristallisationspunkt ist zweifellos Sängerin Ina Breivogel. Ihre Stimme erhebt
sich mühelos über den rollenden Groove der Band und lässt auch sanft lyrische
Balladen ordentlich unter die Haut gehen.
Musik und Texte der Goo Birds zollen ihren Keltischen Wurzeln stets Respekt und
würdigen den Alltag des Inselbewohners, es wird geliebt und gemordet, der Teufel
ist oft mit von der Partie und das Meer nie weiter als eine halbe Tagesreise entfernt.
Alles durchweht ein frischer Nordwestwind, in dem Einflüsse der britischen Folk
Rockbands der 80er wie auch aktuelle Pop Rhythmen mitklingen. Im Zusammenspiel von
atlantischem Reizklima und den klanglichen Möglichkeiten einer Rockband gibt es
für den anspruchsvollen Zuhörer auch die Möglichkeit, sich zurückzulehnen und von
den Tönen hinwegtragen zu lassen, wobei den Arrangements durchaus auch eine
gewisse Kurzweiligkeit und dem Repertoire insgesamt ein hohes Maß an Abwechslung
nachgesagt wird.
Auf Ihrer aktuellen CD 'Villains And Brides' (Jan 2007) zeigt die Band, daß ihr
musikalischen Konzept nach wie vor schlüssig und Folk Rock keinesfalls gegen
Weiterentwicklungen resistent ist.
Folkland.de meint:
Bei der neuen CD "Villains and Brides" kommen nicht nur die Folk-Rock Fans auf
Ihre Kosten, sondern auch Liebhaber schöner ruhiger und sinnlicher Balladen. Die
Sängerin Ina Breivogel versteht ihr Handwerk als Stimme der Band bestens.
Die Band präsentiert insgesamt solide Musik, die sehr warm, harmonisch und erdig
wirkt, so daß man trotz feuriger Rockeinlagen auch bestens träumen kann vom
Inselalltag und den Gezeiten des Meeres. "
"Selten bis nie hörte ich eine Musik der Rubrik Celtic Folk Rock made in Germany,
die mich so ansprach wie die dieser Band aus Sörgenloch in Rheinhessen.
Frontsängerin Ina Breivogel singt mit feiner, mädchenhafter Stimme zumeist
in einem atemberaubenden Tempo, das aber in keiner Weise gehetzt wirkt.
Dabei bewegt sie sich auf einem wiegenden, rockigen, groovigen Klangteppich,
den Lothar Schwamb auf Keyboards und Drehleier, Volker Hünefeld auf Bass und
Mandoline, Peter Erb auf Gitarre, Akkordeon und Low Whistle und Manfred
Vollrath auf Schlagzeug und Percussion, sowie die Gastmusiker Nils Nolte auf
Low Whistle und mit Hintergrundgesang und Klaus Ebeling auf dem
diatonischen Knopfakkordeon produzieren, der zu dem zarten Gesang eine sehr
spannende und zugleich entspannende Kontrastharmonie bildet. Am ehesten
erinnert mich die Musik von Melodieführung und Takt her an Paddy goes to
Holyhead, die ja auch schräg gegenüber auf der anderen Rheinseite zu Hause
sind. Die Texte sind indes anders als bei PdgtH fast alle traditionell,
wenn auch ganz eigen, zumindest teilweise geradezu genial arrangiert."
"Die 1994 in Mainz gegründete Band Goo Birds Flight hat mit ihrem Album „Villains
and Brides“ einen weiteren Beweis geliefert, dass man Irish Music auch selbst
komponieren kann und nicht darauf angewiesen ist die altbekannten traditionellen
Stücke zu spielen. Die CD beinhaltet 9 Songs, deren Musik von Peter Erb
(Gitarren, Akkordeon und Low Whistle) stammt. Die Texte sind traditionellen
Ursprungs bis auf Bob Edwards’ „The Flamin’ Pub“.
Neben Erb besteht die Formation aus Ina Breivogel (Gesang und Tin Whistle),
Manfred Vollrath (Schlagzeug), Lothar Schwamb (Keyboards) und Volker Hünefeldt
(Bass und Mandoline). Als Gast hat sich noch Nils Nolte an der Low Whistle und
als Chorsänger dazugesellt. Goo Birds Flight spielen einen fetzigen Folkrock
mit schönen Harmonien und sowohl der Gesang von Breivogel wie auch die
musikalischen Qualitäten der Musiker haben mich vollends überzeugt.
„The Dawning of the Day“ ist ein rhythmischer Song, der mich bereits beim ersten
Anspielen der CD begeistert hat. Der helle und klare Gesang, der tolle Rhythmus
und der Aufbau des Stücks ergeben eine tolle Dramatik. Gleich darauf folgt mein
Lieblingsstück, „Miss Divine“, das mit einem Lunasa Reel gespielt auf der
Low Whistle aufgepeppt wurde. Es ist ein wunderschönes Lied, bei dem Breivogels
Stimme, umschmeichelt von Hünefeldts Mandoline und der Low Whistle, voll zur
Geltung kommt. Ein weiterer Höhepunkt ist „The Lady and the Death“, bei dem
Gastmusiker Klaus Ebling das diatonische button-accordion spielt. Das Stück
brilliert vor allem mit seiner zum Text passenden düsteren Stimmung,
hervorgerufen durch das diatonische Akkordeon. Dieses kommt dann noch einmal
zum Einsatz bei dem gruselig makabren „Slack the Rope“, das mit einem
traditionellen Jig bereichert wurde.
Das Album ist sicher eines der besten Folkrockalben, die ich aus deutschen Landen
gehört habe." |