Klaus Ebling

Liebe Hörerin, lieber Hörer,

in den vielen Jahren meines akkordeonistischen Pendler-Daseins zwischen diatonischem und chromatischem Akkordeon haben mich immer Musikstücke begleitet, die mir am Herzen liegen und die doch nie den Weg in das Repertoire der Bands, denen ich angehöre, gefunden haben.

Sie alle haben eine Geschichte: der Walzer meines Freundes Manfred Wilk, dessen warmherziges Spiel auf seinem alten Hohner-Zweireiher vor mehr als dreißig Jahren meine Liebe zum diatonischen Akkordeon geweckt hat; das kleine Menuett, das als Hausaufgabe während meiner Klavierlehrerausbildung entstand; das Stück, für das ich nie einen Namen fand und das mir von Anfang an so bekannt vorkam, dass ich nicht sicher bin, ob es wirklich von mir ist; der Walzer, mit dem die John-Mellencamp-Coverband, der ich angehörte, ihr Repertoire erweitern wollte und die sich dann leider vorher plötzlich getrennt hat; der Walzer, den ich zum sechsundsechzigsten Geburtstag meines Vaters schrieb und den er nicht mehr hören konnte; die Stücke, mit denen ich meine Kinder begrüsste; das Stück, das ein Geburtstagsgeschenk werden sollte und das dann irgendwie für diesen Anlass ein bisschen zu traurig geriet; die AnDros, mit denen ich in die Bretagne reise, wo man mit wenigen Tönen die schönste Musik der Welt macht; all die Stücke, die zu bestimmten Anlässen entstanden, und die dann doch nicht aufgeführt oder kaum beachtet wurden.

Um diese Stücke festzuhalten habe ich mich entschlossen, eine „Solo-CD“ aufzunehmen, und so spielen hier, unterstützt hin und wieder von ein wenig E-Piano, Keyboard, Gitarre, Low Whistle und Perkussion, mal das diatonische, mal das Piano- Akkordeon und meist – was mir im richtigen Leben gar nicht möglich ist – beide gleichzeitig.

So wird „diatonique“ und „chromatique“ zu „diatomatique“.

Viel Spaß damit!


CD Diatomatiqoue


1. Intro/Hallo Yann

2. Andros

3. Chups go France

4. Für Friedrich

5. Marnot/Gretas Walzer

6. Zirndorfer Hochzeitswalzer

7. Für Dorette

8. Ländler/Emma

9. Manfreds Walzer/Walzer a-Moll

10. Menuett für Dorett

11. Gavotte ou la Musette/Esperanza

12. Scottish no name

13. November

14. Sad Walzer

15. Kummer





Rezensionen


„Ob Diatonisches Akkordeon, Pianoakkordeon oder Steirisches Akkordeon: Klaus Ebling beherrscht sie alle, wie beim Konzert am vergangenen Sonntag im Storchenschulhaus, dem VG-Museum in Gimbsheim, zu hören war... Der Museumssaal im Untergeschoss platzte förmlich aus allen Nähten.... Präsentiert wurden insbesondere die eigenen Kompositionen, aber auch Volksstücke aus Frankreich und England. Zudem setzte der Musiker klassische Akzente, beispielsweise mit der English Suite No 3, Gavotte und Musette von Johann Sebastian Bach. Klassische Klänge auf neue Art eben, wodurch er den Stücken eine unverwechselbare Klangfarbe bescherte."
Wormser Zeitung


„Klaus Ebling am Knopfakkordeon zeigte bei "Esperanza" die filigrane Fingerarbeit..."
Mainspitze

 

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